Nachfolgend nun noch ein Mix von Gedanken die mir gerade in den vergangenen März-Wochen, während meinen im Cockpit oder Salon verbrachten Ruhepausen wie auch
beim Einschlafen, irgendwie in meinem Hinterkopf hängen geblieben sind! Mit dabei ist vor allem ein ergänzendes - vielleicht schon etwas zu langes - up-date über die einten oder anderen mich
gerade plagenden Gesundheitsprobleme! Und abschliessend dazu noch im Teil 2 eine kleine Bestandesaufnahme meiner noch offenen Rep-Arbeiten.
Mehr als noch in früheren Jahren denke ich in diesen Monaten gerne über mein aktuell immer noch erlebnisreiches Leben nach, aber ich verliere mich dabei auch immer
wieder von neuem in meinem Fundus mit den vielen weiteren ungewöhnlichen Erlebnissen und Erfahrungen aus der Vergangenheit! Dies aber schon um einiges selbstkritischer und mit einer erweiterten
Einflussnahme von Selbstreflexion! Aber begleitend realisiere ich mit der anfangs noch unbewussten, inneren Erkenntnis, dass sich in mir über all die Jahre schon auch der eine oder andere
«Brocken» von etwas wie Weisheit angesammelt hat und nun in gewissen Situation unterstützend auf mich einwirken!
So urteile ich heute, mit dem in verschiedensten Bereichen angeeigneten Wissen und im Gleichschritt mit gemachten Erfahrungen um einiges differenzierter als noch vor
wenigen Jahren. In wichtigen oder ungewissen Lebenssituationen wie auch bei grundlegenden Lebensfragen kann ich heute um einiges ruhiger und gelassener auf solch veränderte Ausgangslagen
eingehen, um dann entsprechende Lösungsansätze zu erarbeiten! Auch kann ich heute besser beurteilen wo sich meine eigenen Grenzen - auch bei der Gesundheit - befinden und ich kann sie auch
akzeptieren!
Nun leite ich hinüber zu meinem mich schon auch prägenden «Schreibdrang», der wie allenthalben bekannt bei meinen Freizeitbeschäftigungen an erster Stelle steht, und
dazu möchte ich ein paar klärende Gedanken hervorheben! Wobei ich diesem Drang schon auch mal Einhalt gebieten muss, um nicht die noch dringenden Rep-Arbeiten an der KYORY nicht weiter
hinaus zu zögern! Aber seit dem Jahresende muss ich mir als nebenher eh fortschreitender "Grufti" - wenn ich meinen wieder mal zu arg belasteten "Problem-Rücken" verspüre -, halt schon vermehrt
auf seine ausgesendeten "Signale" hören und manchmal gar für ein paar Tage alles stehen und liegen lassen, um mich so von etwas zu forsch angegangenen Job-Einsätzen zu erholen und zu
entspannen!
Und dies kann ich hier auf der KYORY, in dieser wunderbaren Natur die mich umgibt eh perfekt geniessen, ob bei aufkommenden "Schreib-Attacken" oder auch
beim Lesen! - Aber als ein Kosmopolit der sich für das "Allein leben" entschieden hat, trage ich natürlich erst recht eine grosse Verantwortung zu meiner Gesundheit! Und was das betrifft kommt es
mir zwischenzeitlich so vor, dass ich mich, unter Berücksichtigung der vielen über die vergangenen Jahre investierten Stunden in mein Selbststudium, als schon etwas fortgeschrittener
"Assistenzarzt" vorkomme!? - Schmunzel, schmunzel!
Und so halte ich nachfolgend ein schon etwas detailliertes und aktuelles up-date meiner Gesundheit fest, was vielleicht auch einige meiner sich für gesundheitliche
Aspekte interessierenden LeserInnen zugutekommt! Dies vor allem im Zusammenhang mit meinen mich derzeit schon etwas vermehrt beschäftigenden Rücken- und auch Handgelenk-Problemen! - Auch an
dieser Stelle empfehle ich wieder den an solchen Gesundheits-Themen nicht interessierten Blog-LeserInnen einfach einige der nachfolgenden Abschnitte beim Lesen zu überspringen!
Bei diesen sich nun bei mir über eine längere Zeit sich bemerkbar machenden "Signalen" trägt sicher auch mein im 5./6.2022 eingehandeltes Gewichtproblem bei, da ich
mich anlässlich meiner damals über Wochen dauernden Haul out-Arbeiten an der KYORY eindeutig physisch zu fest verausgabte und mir einen Gewichtsverlust von 20 kg (!), von 85 auf 65 kg
runter, einhandelte - der bis dato leider so stehen geblieben ist! Dann kam nur ein halbes Jahr später im 11.2022 noch mein schwerwiegender Rückenunfall beim begehen des Boots-Niedergangs dazu!
So ergab es sich, dass ich das Jahr 2022 nicht so schnell aus meinen Hirnzellen verbannen kann! Und dies trotz meiner soweit doch wirklich gesunden und vorbildlichen Lebenseinstellung, die unter
anderem meine Kochkünste beinhalten, wobei ich bei meiner proteinhaltigen Ernährung nun noch vermehrt auf die Verarbeitung von Eiweiss achte! Aber auch dem Einsatz für meine täglichen
Fitness-Einheiten schenke ich genügend Raum und mit dabei ist auch mein strikt eingehaltener, auf spätestens 22:00 vorverschobener Schlafmodus!
- Hier noch ein ergänzender Hinweis für diejenigen unter euch, die sich für meine über die vergangenen gut zwei Jahre angepassten Kochkünste mit Beispielen aus
meiner täglichen Verpflegung interessieren! Ruft dazu einfach meinen diesbezüglichen Blog-Beitrag vom 11.12.2023 mit dem Titel "Da bin ich wieder und soweit erst noch 'Purlimunter!' etc.
…!" auf!
Was den Gewichtsverlust betrifft muss ich hier noch anfügen, dass sich gerade in meinem Alter nachweislich ein solcher Gewichtsverlust erfahrungsgemäss schwierig
kompensieren lässt und ich enttäuschender Weise begleitend akzeptieren musste, dass dadurch auch meine diversen damals noch genügend antrainierten Muskeln sukzessive verloren gingen! Denn so ab
dem 60zigsten Lebensjahr reduzieren sich entsprechend seriöser Untersuchungen unsere Muskelmassen um über 30%! Somit ist es also erst recht in meinem Alter und der Lebenssituation entsprechend
einfach sehr schwierig - trotz meinen täglichen Kraftübungen, die ich auch weiterhin während meinem Fitness-Trainings durchführe - zu neuen Muskelmassen zu kommen und das musste ich
zwischenzeitlich, wenn auch zähneknirschend akzeptieren! Wobei ich aber schon festhalten möchte, dass in meiner wohl um einiges reduzierten Muskelmasse trotzdem aktuell noch starke Kräfte
vorhanden sind! - Und über die in TV und YouTube sowie in Hochglanzmagazinen präsentierten muskelbepackten aber ebenso kraftlosen BodybuilderInnen muss ich jeweils eh nur schmunzeln!
So, nun aber wieder zurück zu meiner Rücken-Geschichte, da sich nun seit Februar infolge des bei diesem Unfall auch in Mitleidenschaft gezogenen, sich im inneren der
Wirbelsäule führende Spinalkanals mit dem zentralen Nervensystem, ein weiteres Problem ergab! Denn dieses Nervenbündel führt bei der engsten Stelle vom letzten Lenden- zum ersten Kreuzbeinwirbel
durch diesen engen Knotenpunkt und endet dann in den Zehen! Und aufgrund meiner damals erlittenen Verletzungen entstanden aufgrund von Quetschungen einige Verengungen bei diesem
Nerven-Knotenpunkt, die infolge zusätzlichem Druck und vermehrter Reibung - sowie auch infolge meines Alters zu zusätzlichem Bandscheibenverschleiss führten - und mir nun punktuell vereinzelte
Schmerzen sowie zunehmende Taubheitsgefühle durchs linke Bein bis zum Fuss hinunter verursachen! Dies vor allem nach dem morgendlichen erwachen und dann wieder gegen Abend, wenn beim Sitzen
Müdigkeit aufkommt!
So machte ich mir Gedanken was möglicherweise diese Probleme auslösten und zog mal zwei Möglichkeiten in Betracht!?
Nun, vielleicht habe ich es mit meinen Fitness-Aktivitäten rund um die Wirbelsäule schon etwas übertrieben und so verzichte ich seit Anfang März auf die ansonsten
überaus wirksame Kniebeuge-Übung, bei der ich bis anhin die gebeugten zwei Hände noch mit 2kg-Hanteln beschwerte! Ergänzend trage ich jeweils tagsüber Ausserhalb meinen Arbeits-Einsätzen auf der
KYORY - die mir neben dem Schwimmen wenig Auslauf bietet -, stets an beiden Fussgelenken je ein 0.5kg-Gewichtsband, um dadurch auch die Gelenke meiner Beine zusätzlich vermehrt zu
belasten und sie in Bewegung zu halten! - So versuche ich begleitend immer wieder was Neues auszuprobieren, wie ich meine verschiedensten Muskeleinheiten irgendwie doch noch anstacheln oder eben
zumindest erhalten kann!
Eine ebenso weitere Möglichkeit wie ich dieses Problem eingefangen habe, könnte natürlich auch während einer meiner gar nicht so Rückenfreundlichen verkrümmten
Arbeitshaltungen passiert sein! Da ich in diesen Tagen wegen einem Rezept eh meinen "Hausarzt" aufsuchen werde, bin ich vielleicht nachher wieder ein bisschen gescheiter!?
Nun, zwischenzeitlich hat sich diese Situation etwas entspannt, aber ein ungutes Gefühl bleibt schon in meinem Hinterkopf bestehen! Dies natürlich vor allem auch im
Zusammenhang mit meinen noch offenen Rep-Arbeiten in leider schon auch etwas engen Orten wie in der Bilge oder in anderen eng bemessenen Bootsräumen! Da lasse ich natürlich schon äusserte
Vorsicht walten! - Übrigens haben mir alle konsultierten Fachärzte, ob hier direkt in Papeete wie auch in Zürich (mittels Handy- und Mail-Kontakten) - bis auf weiteres von etwelchen operativen
Eingriffen klar abgeraten!
Nun zwischenzeitlich suchte ich wieder mal meinen sogenannten «Hausarzt» hier in Punaauia auf, um diesem erweiterten Rücken-Problem auf den Grund zu gehen. Wobei
dann all seine begleitend vorgenommenen Tests, inklusive EKG, soweit positiv verliefen und er mir empfahl in Papeete nochmals ein weiteres MRI/CT- sowie auch Blut/Urin-Untersuchungen vorzunehmen!
Da sich über die Jahre ein Vertrauensverhältnis zwischen uns entwickelt hat, werde ich natürlich seinen Rat befolgen und nächstens wieder die entsprechenden Lokalitäten in Papeete aufsuchen!
Abschliessend kann ich noch anführen, dass ich wegen diesem punktuellen Rückenproblem immerhin derzeit keine begleitenden Schmerzmittel einnehmen muss!
Und wie gehe ich mit der Plage der Arthrose um, die sich mein linkes Handgelenk ausgesucht hat!
Seit bald zwei Jahren habe ich schon verschiedentlich darüber berichtet, dass sich schleichend die Arthrose in meinem linken Handgelenk festgesetzt hat! Wobei sie
mich vor allem während meiner Putzerei des KYORY-Wasserpasses entsprechend fordert, da mein ganzes Gewicht über diese Hand fest an einem Saugnapf fixiert ist, der während den so alle
zehn Tage notwendigen Putzeinheiten stets knapp über der Wasserlinie an der Bordwand haftet! Aber immerhin kommt diese Arbeit im Wasser dafür dem Rücken zu gute!
Zeitlich umfasst übrigens diese anstrengende Arbeit - bin mit Tauchmaske und Schnorchel ausgestattet - total zwei Tage von je zwei Putzeinheiten über jeweils zwei
Stunden, was total acht Stunden ergibt! Und je nach stärke der Strömung und Höhe der Wellen sind diese Putzeinheiten meistens schon ein Kraftakt, auch wenn ich natürlich jeweils für diese
Putzerei schon eine soweit etwas ruhige Phase der See auswähle! Dabei musste ich schon hie und da nach diesen Putzaktivitäten ein Schmerzmittel einnehmen, da ich als Rechtshänder für beide
Bootsseiten stets die linke Hand als Festhaltegriff benötige und sie sich des Öfteren nach den Putzintervallen über einige Minuten völlig taub anfühlt!
So verwöhne ich nun seit über einem Jahr dieses von Arthrose befallene Handgelenk mit speziellen, auch Schmerzen verursachenden Übungen und Massage-Einheiten! Dies
stets integriert in mein tagtäglich durchgeführtes und so 80 Minuten dauerndes Ganzkörper-Fitnesstraining! Im Weiteren hoffe ich, dass sich auch der wegen dieser Arthrose von mir nochmals etwas
angepasster Ernährungsplan positiv auf den Heilungsprozess auswirkt! Auch verwöhne ich dieses Gelenk öfters mit etwas Voltaren-Salbe, aber in diesen vergangenen zwei Jahren musste ich sicher
nicht mehr als in drei Situationen ein entsprechendes Schmerzmittel zu mir nehmen!
Und wirklich, seit anfangs dieses Monats stelle ich erfreulicherweise fest, dass sich diese Massage- und Übungssequenzen mit den begleitenden Ernährungsanpassungen
positiv auf die Gesundung dieses Handgelenks auswirken! So kann ich im Vergleich zu anfangs Jahr nun festhalten, dass sich überraschender Weise die im Handgelenk während den Übungseinheiten
aufkommenden Schmerzen sowie das bis anhin auch in diesem Bereich stetig fühlbare Taubheitsgefühl grössten Teils verabschiedet haben! - Da klopfte ich mir schon kurz auf die Schulter, denn ich
muss ehrlich gestehen mit einem solchen Erfolg hatte ich nicht gerechnet! Ich werde nun in den kommenden Wochen dieses Handgelenk, nach nun einem Jahr erfolgreicher Behandlung, nochmals Röntgen
lassen und bin gespannt inwieweit diesbezügliche Unterschiede festgestellt werden können!